Über mich
Mein Lebensweg

Über mich
Claudia

Aufgewachsen bin ich als jüngstes Kind einer Großfamilie auf einem Bauernhof in Süddeutschland. Die enge Verbindung zu Natur, Tieren und den Jahreszeiten prägt mein Leben bis heute.

Heute begleite ich Menschen in Seminaren und Erfahrungsräumen auf ihrem Weg zu einem bewussteren, friedlicheren Umgang mit sich selbst und der Natur.

Als 1. Vorsitzende des Vereins Kooperation mit der Natur e.V. engagiere ich mich dafür, die Beziehung zwischen Mensch, Natur und schöpferischem Geist als lebendigen Weg zu verstehen und zu fördern.

Mein geistiger Weg wurde wesentlich von Eike Braunroth geprägt. Für mich ist er geistiger Vater, Hüter und Begründer der Kooperation mit der Natur.

Mein Wirken gründet auf zwei Quellen: auf dem Geist der Kooperation mit der Natur, den ich durch meinen Geistigen Vater empfangen durfte, und auf dem Erbe meiner Familie. Das Haus meiner Eltern – meine Kathedrale – und der Garten – mein Paradies – sind Orte, die über Generationen gewachsen sind und mir anvertraut wurden. Verbunden mit den kulturellen Wurzeln, Werten und Tugenden meiner Familie bilden sie den Boden, aus dem neues Leben, neue Erkenntnis und neue Verbundenheit wachsen.

Mein Lebensweg
Ich bin auf einem Bauernhof in Süddeutschland aufgewachsen.
Schon als Kind liebte ich die Natur. Das Wasser, die Elemente, die Jahreszeiten, die Tiere, die Felder und der Garten waren für mich Freunde und Spielkameraden. Dort durfte ich staunen, beobachten, lernen und mich freuen. Ich fühlte mich tief mit der Erde verbunden und zugleich getragen von einer geistigen Wirklichkeit.
Viele Jahre später begegnete ich meinem Geistigen Vater, dem Begründer und Hüter der Kooperation mit der Natur.
Durch ihn öffnete sich für mich ein neuer Blick auf die Schöpfung. Ich erkannte, daß Kooperation mit der Natur weit mehr bedeutet als naturnahes Gärtnern. Sie ist eine Haltung des Herzens – eine Einladung, die Natur nicht länger als Gegner oder Objekt zu betrachten, sondern als Mitgeschöpf, Lehrerin und Wegbegleiterin.
Heute verstehe ich meinen Lebensweg als das Zusammenwirken zweier Quellen, aus denen ich empfangen durfte.
Zwei Quellen
Die erste Quelle ist der Geist der Kooperation mit der Natur, den ich durch ihn empfangen durfte.
Er wurde für mich zum geistigen Vater der Kooperation mit der Natur. Er lehrte mich keine bestimmte Gartenpflege. Er lehrte mich, von der Natur zu lernen. Durch ihn durfte ich erkennen, daß Frieden dort beginnt, wo wir aufhören zu kämpfen – gegen die Natur, gegen andere Menschen und gegen uns selbst.
Die zweite Quelle ist das Leben, das mir durch meine Eltern und Ahnen anvertraut wurde.
Meine Eltern schenkten mir nicht nur ein Haus und einen Garten. Sie vertrauten mir einen Lebensraum an, der über Generationen gewachsen ist. Das Haus, das sie erbauten, das Land, das sie von ihren Eltern übernehmen durften, der Garten, Feld und Flur – all das ist für mich weit mehr als Besitz.
Mit den Jahren durfte ich erkennen:
Das eigentliche Erbe ist nicht Eigentum.
Das eigentliche Erbe ist das Leben.
Es sind die Werte, die Kultur, die Liebe zur Schöpfung und die Verantwortung für das Anvertraute. Dieses Erbe möchte von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Aus der Mitte beider Quellen entsteht ein neuer Fluß. 
Dieser Fluß ist mein Lebensweg.
In ihm verbinden sich die Weisheit der Kooperation mit der Natur und das Leben, das mir durch meine Eltern und Ahnen anvertraut wurde.
Goethe schreibt: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Er beschreibt damit den inneren Konflikt des Menschen – das Erleben scheinbarer Gegensätze, die miteinander ringen.
Auf meinem Lebensweg durfte ich jedoch erkennen, daß das Leben nicht immer zwischen Gegensätzen entscheiden muß. Es lädt uns vielmehr ein, das Empfangene miteinander zu verbinden.
Nicht zwei Seelen, die einander zerreißen, sondern zwei Quellen, die sich in der Mitte zu einem Fluß vereinen.
Vielleicht ist es Anfang und Ende zugleich.
Das Ende der Trennung und der Anfang einer neuen Einheit.
Aus der Weisheit der Kooperation mit der Natur und dem Erbe meiner Eltern und Ahnen entsteht in der Mitte ein neuer Fluß – mein eigener Lebensweg. Dort durfte ich erfahren, daß Versöhnung möglich ist. Wo scheinbare Gegensätze einander begegnen, kann etwas Neues entstehen. Nicht Trennung, sondern Verbindung. Nicht Kampf, sondern Frieden.
Dieser Fluß trägt das Empfangene weiter und läßt es in meinem eigenen Leben Gestalt annehmen.

Die Vertikale und die Horizontale
Mein Leben bewegt sich zwischen zwei Richtungen.
Die eine führt nach oben – zur geistigen Wirklichkeit, aus der ich Inspiration, Führung und Vertrauen empfange.
Die andere führt hinein in das Leben – in mein Haus, meinen Garten, auf Feld und Flur, in die Begegnung mit den Menschen und in den Alltag.
Für mich gehören beide untrennbar zusammen.
Der Geist möchte sichtbar werden.
Und das Sichtbare möchte vom Geist durchdrungen sein.
Die Vertikale schenkt mir das Empfangen.
Die Horizontale schenkt mir das Weitergeben.
Ich bin die Empfangende und die Weitergebende
Irgendwann wurde mir bewußt, daß dies der rote Faden meines Lebens ist.
Ich bin nicht die Urheberin dessen, was ich weitergeben darf.
Ich bin die Empfangende.
Ich durfte empfangen – von der Schöpfung, durch IHN sowie durch meine Eltern und Ahnen.
Und ich empfinde es als meine Aufgabe, dieses Geschenk sorgsam zu bewahren, im eigenen Leben fruchtbar werden zu lassen und an andere Menschen weiterzugeben.
Nicht aus Besitzdenken.
Sondern aus Dankbarkeit.
Ich glaube, daß das Leben selbst ein Strom ist.
Jeder Mensch empfängt aus diesem Strom.
Und jeder Mensch darf etwas Eigenes hinzufügen.
Der Strom bleibt derselbe.
Doch jedes Menschenherz gibt ihm einen eigenen Klang.
Meine Kathedrale und mein Paradies
Aus dieser Erkenntnis ist im Laufe der Jahre mein eigener Leitsatz entstanden:
„Mein Haus ist meine Kathedrale.
Mein Garten ist mein Paradies.
Haus, Garten, Feld und Flur sind heilige Räume.“
Mein Haus ist für mich ein Ort der Einkehr, der Stille und der Begegnung mit Gott.
Mein Garten ist ein Ort des Staunens, des Lernens und der Zusammenarbeit mit der Natur.
Haus, Garten, Feld und Flur bilden eine lebendige Einheit.
Sie sind für mich keine bloßen Grundstücke oder Besitztümer.
Sie sind Träger des Geistes.
Hier durfte ich erfahren, daß die Weisheit der Kooperation mit der Natur nicht in Büchern lebt, sondern im gelebten Leben.
In einer Pflanze.
In einem Tier.
In einem Menschen.
In einer Begegnung.
In einem dankbaren Herzen.
Diese Orte wurden mir anvertraut.
Ich empfinde sie als Geschenk und zugleich als Verantwortung.
Sie sind der Boden, auf dem das Empfangene Wurzeln schlagen, wachsen und Frucht tragen darf.
Der Raum des Friedens
Aus diesen beiden Quellen ist nach und nach mein Lehr- und Erfahrungsraum „Leben in Kooperation mit der Natur“ entstanden.
Hier begleite ich Menschen dabei, ihren Garten, ihr Leben und sich selbst mit neuen Augen zu sehen.
Nicht mit fertigen Antworten.
Sondern mit offenen Fragen.
Mit Staunen.
Mit Zuhören.
Mit Vertrauen.
Und mit der Bereitschaft, sich von der Natur berühren und lehren zu lassen.
Ich bin überzeugt:
Wenn wir Frieden mit der Natur schließen, beginnen wir zugleich Frieden mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen zu schließen.
Eine Einladung
Vielleicht hat auch Sie Ihr Weg hierhergeführt.
Vielleicht wünschen Sie sich wieder Freude an Ihrem Garten.
Vielleicht sehnen Sie sich nach mehr Frieden.
Vielleicht tragen Sie Fragen in Ihrem Herzen, auf die Sie bisher keine Antwort gefunden haben.
Alles, was ich heute weitergeben darf, habe ich selbst empfangen.


Und vielleicht beginnt genau hier auch Ihr eigener Weg.
Der Strom bleibt derselbe.
Doch jedes Menschenherz gibt ihm einen eigenen Klang.