Über mich

Ich bin Claudia Bosch.
Aufgewachsen bin ich als jüngstes Kind einer Großfamilie auf einem Bauernhof in Süddeutschland. Die enge Verbindung zu Natur, Tieren und den Jahreszeiten prägt mein Leben bis heute.
Heute begleite ich Menschen in Seminaren und Erfahrungsräumen auf ihrem Weg zu einem bewussteren, friedlicheren Umgang mit sich selbst und der Natur.
Als 1. Vorsitzende des Vereins Kooperation mit der Natur e.V. engagiere ich mich dafür, die Beziehung zwischen Mensch, Natur und schöpferischer Geist als lebendige Partnerschaft zu verstehen und zu fördern.

Mein geistiger Weg wurde wesentlich von Eike Braunroth geprägt. Für mich ist er geistiger Vater, Hüter und Begründer der Kooperation mit der Natur.

Mich bewegt die Frage, wie innerer Frieden entsteht – und wie er sich im äußeren Leben ausdrücken kann.
Ein Leitgedanke meiner Arbeit lautet:
Der Garten gibt unseren Gefühlen keine Form – er gibt ihnen die Möglichkeit, ihre eigene Form zu finden. Wie ein Same der zu einem Baum heranwachsen kann.

Haus, Garten, Feld und Flur sind für mich heilige Räume. „Mein Haus ist meine Kathedrale, mein Garten mein Paradies.“
Ich bin überzeugt, dass sich das, was wir im Außen erleben, auch im Inneren widerspiegelt. Die heiligen Räume der Schöpfung beginnen nicht irgendwo außerhalb von uns – sie dürfen dort entdeckt werden, wo wir leben.
Wie ein Garten entsteht: Man bereitet den Boden vor, pflanzt, pflegt, wartet und vertraut. Eines Tages ist da etwas gewachsen, das zuvor nur als Möglichkeit existierte. So wird aus einer inneren Vision gelebte Wirklichkeit. 

Ein Garten wächst nicht, weil man an ihm zieht. Er wächst, weil man ihn nährt.
So wie ein Same seine Gestalt aus sich selbst heraus im Zusammenspiel mit Erde, Licht, Wasser und Zeit entfaltet, verstehe ich auch den Menschen als ein Wesen im Werden.

Der Garten wird dadurch zu einem Lehr- und Erfahrungsraum, in dem inneres Erleben sichtbar werden kann, ohne bewertet oder festgelegt zu werden.

 Denn für mich gilt: Frieden beginnt dort, wo wir aufhören zu kämpfen.